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Tierheimgeschichten

 
     
  Luas Ankunft in ihrer neuen Familie  
 

Luas neue Familie schrieb uns:

Montag Abend – 16. April 2012:
"Wir stehen am Flughafen Hamburg und warten auf unser neues Familienmitglied. Luas Ankunft aus Teneriffa ist für den Abend um 20.40 Uhr vorgesehen. Begleitet wird sie von ihren sehr sympathischen Flugpaten – einem Ehepaar mit ihrem Kind, die auf Teneriffa Urlaub gemacht haben und deren Heimat in Dithmarschen ist.
Wir – das sind Andrea & Roland – erwarten Lua mit einer schönen, prickelnden Spannung, wie sie denn nun auf uns wirkt, wie sie uns findet, wenn wir einander zum ersten Mal sehen. Unser 15jähriger Rauhhaardackel-Jagdhund-Foxterrier-Mix Alf begleitet uns. Auf Fotos haben wir sie bisher nur gesehen – Andrea hatte im Internet nach ihr gesucht und war bei „Collies suchen ein Zuhause“ fündig geworden. Acht Jahre lang hatte Lua bei einer Familie auf Teneriffa gelebt – und war dann von ihrem Herrchen im Tierheim von Frau Zifferer abgegeben worden. Aus welchem Grund, das wird für Frau Zifferer nicht ersichtlich, weil sich Luas bisheriges Herrchen einsilbig gibt und nur andeutet, Lua habe auf das Spielen der Kinder nicht so gut reagiert…
Immerhin ein halbes Jahr hat sie dort im Tierheim verbringen müssen.
Souverän sitzt Lua nun in ihrer Transportbox – cool, so könnte man auch sagen.

Lua Auto

Aber das wird doch nur ein kleiner Schein sein – denn sehr ängstlich schaut sie in die Welt  und in ihre damals noch ungewisse Zukunft, als im Tierheim in Teneriffa die ersten Fotos von ihr gemacht werden, die dann für uns im Internet zu sehen sind.

Lua Tierheim
Andrea hatte sich gleich in dieses Foto verliebt. Faszinierend Luas Augen – mandelförmig, mit klaren Linien, wie mit einem Kajalstift gezogen. Auch jetzt, da wir sie zum ersten Mal sehen, ist unser Eindruck: Eine Schöne ist sie – ein Wort, das wir später, wenn wir mit Lua unterwegs sind, öfter von Menschen, die uns begegnen, hören sollen…
Bei unserem Auto, das wir nahe bei der Ankunfthalle des Flughafens geparkt hatten, angelangt, müssen wir feststellen, dass die Transportbox nicht in unseren Kombi passt – so groß und geräumig ist sie. Vorsichtig öffnen wir die Box, um Lua herauszunehmen. Vielleicht ist sie ja doch ängstlich und sucht womöglich das Weite. Aber alles ist doch ganz easy. Sie ist gleich bei uns – zurückhaltend und doch anschmiegsam sitzt sie bei Andrea und Alf auf der Rückbank unseres Autos. Rund 50 km oder etwas mehr als eine Stunde Fahrt liegen vor uns, bis wir gegen Mitternacht in unserem Zuhause im kleinen Örtchen Handeloh, südlich von Hamburg am Nordrand der Lüneburger Heide gelegen, eintreffen.

Lua Zuhause

Lua findet gleich ihren Platz, den wir für sie in unserem Wohnzimmer bei der Terrassentür vorbereitet haben – einen großen, geräumigen Korb mit einem Rundumblick in unser Wohnzimmer, auf die Terrasse und den Garten.
Am nächsten Morgen macht sie sich bei etwas kühlem, aber doch frühlingshaften Wetter mit ihrer neuen Umgebung vertraut: im eingezäunten Garten wird sie demnächst noch oft mit uns sein. Zusammen gehen wir in den Frühling und in den Sommer. Hier gibt es überall unzählige Wege durch eine malerische Heide und durch die Wälder, die zur Heide gehören.
Wir machen unseren ersten gemeinsamen Spaziergang, unsere „Frühstücksrunde“, wie wir sie nennen. Leinenführig ist sie, sehr aufmerksam, immer mit einer Verbindung zu uns. Bald merken wir, dass sie die Leine im freien Gelände oder auf unseren Waldspaziergängen nicht braucht. Und das ist wirklich für uns ein ganz neues Gefühl: Denn unser Schnauzerhund-Mix „Jessie“, die wir im Oktober 2001 als Straßenhund während unseres Urlaubs in der Türkei gefunden hatten und die bis zu ihrem Tod im vergangenen Jahr genau 10 Jahre lang eine wunderbare Begleiterin für uns war, war da ganz anders: Sie hatte eine extrem gute Spürnase, Jagdhundblut, war wehrhaft, aber zu uns sehr, sehr vertrauensvoll und anschmiegsam. Sobald wir unseren Garten und unser Grundstück verließen, war allerdings klar, dass sie jederzeit gern auf eine Erkundungstour gehen würde. Wir konnten sie also auf unseren Spaziergängen nicht von der Leine lassen.

Lua Stag

Bei Lua war und ist das eben ganz anders. Sie ist bei uns, sie will alles richtig machen, ist aber nicht ängstlich dabei. Sie spielt gern, versteht sich von Anfang an prima mit unserem Alf, mit unserer Katze Yu-Li. Unsere Hühner, die wir in einem Gehege im Garten haben und manchmal für einige Stunden im Garten frei laufen lassen, sind für Lua kein Problem.
Auch in der Begegnung mit anderen Hunden wirkt sie souverän. Sie drängt sich nicht auf. Sie spielt gern mit, aber zu doll oder zu ruppig darf es nicht werden. Dann zieht sie sich diskret zurück. Gleiches gilt für einen möglichen Streit. Dem geht sie aus dem Weg. Inzwischen ist Lua nun genau 10 Wochen bei uns. Wir haben inzwischen so einige Touren unternommen und sind richtig happy, dass wir sie haben. U.a. waren wir über Pfingsten an der Müritz, demnächst wird sie auch eines unserer Lieblingsziele, Eiderstedt an der Nordsee, an so manchen Wochenenden erleben und sich den Wind durch ihr schönes Fell zausen lassen. In ihrem Pass steht, dass sie im Dezember 2003 geboren wurde – 9 Jahre alt wird sie am Ende dieses Jahres also.
Das werden wir zusammen feiern – und wir hoffen, dass wir noch sehr lange ein Team sind. Einen ganz herzlichen Dank sagen wir auf diesem Wege Frau Zifferer und auch Frau Behrens und ihrem Ehemann für ihr großes Engagement bei der Aufnahme und Vermittlung von Lua."

Luas Familienfoto

 
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  Rocky ist seit 1 Jahr in seiner neuen Welt  
 

 "Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund“, besser könnte ich es nicht ausdrücken, schreibt uns Rocky’s neues Frauchen Hannele R. „Rocky (in Spanien Hugo) ist nun 4 Monate (seit dem 11.12.2009) bei mir und ich kann es mir ohne ihn nicht mehr vorstellen, er ist wirklich ein Geschenk Gottes. Seit Dezember 2009 geht Rocky mit seinem neuen Frauchen in die Hundeschule, damit er die
nötigen Kommandos beherrscht und sie ihn überall hin mitnehmen kann.
"

Rocky

„Er spielt gerne mit Decken und bringt auch seine anderen Spielsachen wieder zu mir zurück“, schreibt sein Frauchen und schickt Bilder von einem frisierten Rocky.   

Gerne bürsten ließ er sich am Anfang nicht und auch kleinere Wunden ließ er sich nicht gerne behandeln. „Streicheln lässt er sich allerdings gerne – je länger, desto besser“, so sein Frauchen und „wir haben uns Hilfe bei einer Hundetrainerin gesucht, damit auch die Fellpflege besser gelingt.“

Rocky

 „Rocky und ich machen jetzt schöne lange Spaziergänge, er ist einfach ein Traum von Hund,  alle Mitmenschen sind begeistert von ihm.  Er läuft auch jetzt schon ohne Leine, obwohl er lieber an der Leine ist, er hat halt noch vor vielem Angst. Ob es ein Traktor ist oder die Geräusche von einer Eisenbahn sind - alles was laut ist mag er halt nicht und möchte sofort an die Leine, große schwarze Hunde mag er gar nicht. Spielt aber gerne mit anderen Hunden und ist so richtig traurig, wenn die nicht wollen oder dürfen. Spielen mag er stundenlang, Ball - Stock bringen oder in der Wohnung nach seinen Spielsachen suchen.  Er lässt sich mittlerweile auch immer besser kämmen und schneiden; wir üben abends indem ich ihn erst bürst und dann mit ihm spiele.
Es ist schön erleben zu dürfen, wie Rocky seine neue Welt erobert. Ob es in der Hundeschule, oder beim Gassi gehen oder einfach nur spielen ist. Auch will er immer" hoch" hinaus, ob Heuballen, Bänke oder Bäume. "

Rocky

Nur leider hat er immer noch Angst vor allem was laut ist - Busse, Traktoren, Lastwagen, Bohrmaschinen. Laubsauger und würde dann am liebst in ein Mauseloch verschwinden.

"Wenn ich einen Wunsch frei habe, dann den, dass Rocky und immer zusammen bleiben können“, so der Wunsch von Rocky’s neuem Frauchen.

Rocky

Wir wünschen den Beiden eine gute Zeit und weiterhin viel Geduld für ein erfolgreiches Miteinander!


 
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  Ein neues zuhause für Menta  
 

Mentas neue Familie schrieb uns:

nach dem Tot unserer geliebten Francy (Border-Husky-Mischung) wollten wir unbedingt, dass ein neues Tier ein schönes zu Hause bekommt und fanden nach umfangreicher Suche Anfang August unsere kleine Menta bei Ihnen. Menta war wesentlich kleiner als das was wir uns vorgestellt hatten, aber es war Liebe auf den ersten Blick.

Menta

In vielen Situationen konnte man Mentas Angst spüren. Sie war wie ein kleines Baby mit schlechten Erfahrungen und braucht sehr sehr viel Körpernähe.
Es war die richtige Entscheidung für beide Seiten! Menta ist nun ein absolut verschmustes Mietglied der Familie geworden. Sie spielt munter und voll Energie mit den bereits vorhandenen Katzen, liebt es im Feld und auch im Garten zu toben. Ihr bester Freund ist nun Max, ein Labrador-Männlein aus dem Freundeskreis welcher manchmal bei Menta schlafen darf und sich dann trotz des starken Größenunterschiedes super liebevoll mit Ihr beschäftigt. Menta hat nun knapp 8 Kilo, ist aufgeweckt und hört prima auf Ihr Frauchen.

Menta

Die Angst wieder allein gelassen zu werden ist im Haus kaum noch vorhanden, aber wehe man macht das Auto zu, aber auch das wird noch werden. So langsam scheint Sie sich doch sicher zu fühlen und wir freuen uns Ihr das Gefühl zu vermitteln und würden Sie nicht mehr hergeben.

Menta
Wir danken Frau Behrens für Ihren Einsatz, aber auch der Familie Kefferpütz, welche Menta nach der Ankunft in Deutschland ein Liebes zu Hause als Pflegefamilie gegeben hat.

 
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  Großes Glück für "Tapa Gisela" und "Sir Henri"  
 

Als Ulrike Ruffer sich als Flugpatin anbot, ahnte sie wahrscheinlich noch nicht,
dass ihre Katzenfamilie um 2 Mitglieder anwachsen sollte.

Tapa und Henry in Valle Colino

Ulrike besuchte Gisela zuhause und im Tierheim und war sehr beeindruckt, sie schrieb uns:
„Ich kann jedem Tierfreund, der auf Teneriffa Urlaub macht nur raten, ein paar Stunden einzuplanen, um das Tierheim vor Ort anzuschauen. Mir hat es eine Menge gebracht. Allein zu sehen und zu spüren sowie zu erleben, wie liebebedürftig all diese Tiere dort sind, die soviel Schlechtes erlebt haben und sich dennoch am Menschen orientieren. Sie machen auf sich aufmerksam indem sie ihre Nasen durch die Gitterstäbe stecken, um sich kraulen zu lassen oder hochspringen, weil sie aufgeregt sind. Andere bellen und knurren, trauen sich kaum an das Gitter, keine Bösartigkeit, nur Angst - sie haben so schlechte Erfahrungen gemacht!

Wir haben eine starke Gisela kennengelernt, die von morgens bis abends für diese Geschöpfe kämpft und da ist; sie privat zu erleben und die persönlichen Gespräche mit ihr haben gut getan und viel von ihr gezeigt - sie ist eine unglaublich facettenreiche Persönlichkeit!“

Ulrike ahnte, dass die dünne weiße Katzendame und der kleine rote Kerl gerne
zukünftig von ihr bedient werden wollten. Das Schicksal hatte ihnen ihre neue Dosenöffnerin geschickt und kurz danach flogen sie in ihn neues Zuhause.

Sir Henry auf dem Balkon
Sir Henri auf dem Balkon

Tapa mit Falco, einem der neuen Mitbewohner

Ulrike schrieb uns einige Tage nach der Ankunft:
„Unsere beiden Spanier entwickeln sich hier mehr als toll. Unser weißes Flöckchen mit dem Knickschwanz fühlte sich von der ersten Sekunde an zu Hause, Sir Henri brauchte was länger, war ängstlicher, aber inzwischen ist er ein richtiger Rabauke, aber auch noch ein Baby, er folgt mir auf Schritt und Tritt. Als ich gestern im Garten war, wollte er mir unbedingt vom Balkon aus folgen und der kleine Rüpel quetschte sich tatsächlich durch eine winzige Lücke und landete auf der Markise über der Terrasse, ich dachte nur, was tapst denn da oben rum, bis am Ende der Markise das rote Köpfchen, begleitet von einem lauten und langgezogenen MIAUUUUUUU zum Vorschein kam. Noch mal Glück gehabt!
Am liebsten trinkt er aus dem Wasserhahn in der Küche, wenn es nach ihm ging, könnte das Wasser den ganzen Tag lang laufen und laufen und laufen .....

Sir Henry Wasser

Tapa Gisela ist quirliger, setzt sich hier ganz schön durch in der Meute und beansprucht stets den besten Platz im Bett bei mir, egal, welcher das gerade ihrer Meinung nach ist ... Der Futterneid hat auch bereits nachgelassen, das anfängliche Fauchen, Kämpfen und knurren sowie der Einsatz der Pfoten hat bereits zu 90 % nachgelassen, schließlich merken sie ja, dass hier stets genug Futter und Näpfe zur Verfügung stehen.“

Tapa bei der Futterlieferung

Henry im Futterschrank

Aber nicht nur die beiden Samtpfoten hatten Glück. Ulrike fand auch noch die neue Lebensgefährtin für ihre Schwiegermutter, Neogrita, jetzt Susi saß ebenfalls im Tierheim Valle Colino.

Susi Tierheim

Mit dem Air Berlin Flug nach Düsseldorf am 19. Juli 2009 wurde sie mit zwei weiteren Glückspilzen von einer netten Flugpatin mitgebracht. Was für eine Freude am Flughafen!

Ulrike Ruffer mit Susi

Der 11 Monate alte Schäferhundmischling Nico wurde von seiner Familie aus Kiel
abgeholt.

Die dritte Reisende auf diesem Flug war Menta, eine reizende, 10 Monate alte Dackelmischlingshündin, die inzwischen schon eine neue Familie in Krefeld gefunden hat.

Menta

Ulrike schrieb uns über Susi:
„Susi hat sich ganz gut einlebt, sie hat ein feines Körbchen bekommen, was sie
sehr mag, aber auch die Wohnzimmercouch und der Schoß der Schwiegermutter sind für sie inzwischen sehr beliebte Plätze.

Susi im Körbchen

Susi und Devil mit der Schwiegermutter

Den Garten erkundet sie von Tag zu Tag mehr. Die kleine ängstliche Maus wird noch eine ganze Weile brauchen, bis das Leben hier zur Normalität für sie wird, aber sie macht sich gut und man merkt ihr an, dass sie sich recht wohl fühlt. Trockenfutter mag sie nicht so gerne, aber Nassfutter und eine Menge Leberwurst haben es ihr angetan. Devil, unser großer Malinois-Mix und sie haben sich gestern im Garten kennengelernt. Liebe auf den ersten Blick kann ich da nur sagen! Er findet sie toll und sie himmelt ihn an. Ein sehr lustiges Gespann die beiden. Er jung, groß und wild, sie klein, noch recht zierlich, schüchtern, ängstlich. Er merkt das wohl (er ist sowieso ein fantastischer Hund) und nimmt sie unter seine Fittiche, zeigt ihr alles und animiert sie zum Spiel.
Susi mag allerdings die 3 Stufen von Terrasse zum Garten nicht, noch müssen wir sie hoch und runter heben, aber mein Mann und dessen Neffe arbeiten bereits an einer Art Hühnerleiter, also einem Brett mit Querstreben, damit sie so frei rauf und runterlaufen kann.

Devil versucht zwar, ihr zu zeigen, dass man gar keine Stufen, sondern nur einen einzigen Sprung braucht, allerdings vergisst er dabei irgendwie die Größen- und Kraftverhältnisse.“

Susi und Devil

 
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  Ruben und die Familie Göris –
eine glückliche Zusammenführung
 
 

Es war Sonntag, der 1. Februar 2009 um 00:40 Uhr auf dem Flughafen Köln-Bonn. 2 fast 60 jährige, Margret und Dieter Göris und Tochter Sandra, warteten voller Spannung auf den gerade gelandeten Schäferhundmix aus Teneriffa.
Auf Ruben, so sollte das neue Familienmitglied heißen.

Ruben

Das Foto auf der Homepage des Tierheim Valle Colino hatte es Ihnen angetan.
Einige wenige Fragen wurden per Telefon zwischen Wegberg, der neuen Heimatadresse von Ruben und Teneriffa ausgetauscht. Mit großer Freude begegnete man sich auf dem Flughafen. Klar, zu diesem Zeitpunkt war Mensch mehr als Hund erfreut. Die Strapazen des Fluges hinterließen sicht- und riechbar ihre Spuren. Ruben schaffte es aus seinem Transportkäfig gerade bis zur Straße vor dem Flughafen, dann löste er sich, wie es so schön heißt. Die Fahrt in die ca. 90 km entfernte neue Heimat überwand er schlafend. „Zuhause“ angekommen sprang er mit einem Satz auf den Sessel. Deutlich für Alle: Ich bin angekommen.


Kurze Verschnaufpause bei seinem ersten „Stadtrundgang“

Zeitsprung. Heute schreiben wir Montag, den 11. Mai 2009, Ruben ist ein gut gebildeter Halbstarker von 7 Monaten geworden. Die Grundschule bei den Welpen hat er mit Erfolg geschafft, bei den Junghunden kann er sich 2 mal in der Woche austoben. Von 10,5 kg im Februar hat er sich auf heute 23 kg entwickelt. Frauchen und Herrchen haben ihn in der Zwischenzeit an vieles Neue herangeführt. Zur Wasserratte entwickelte er sich vor etwa 4 Wochen. Er folgte beim Spielen einem Labrador in einen kleinen Bach. Seither spaziert er regelmäßig durch diesen Bach.

Ruben im Bach

Ruben ist ein sehr gelehriger Hund, hört auf´s Wort (manchmal erst auf´s Zweite). Wird er von Mensch, Hund, Ente oder Vogel abgelenkt, dann bedarf es auch schon einmal eines kräftigen Pfiffes. Hier ist die Arbeit mir der Schleppleine in ersten Ansätzen schon spürbar. Holt Herrchen beim morgendlichen Gassi gehen die Brötchen, dann bleibt Ruben angeleint und ruhig vor der Bäckerei sitzen. Auch Hunde sind bestechlich, was machen sie nicht alles für ein gutes Leckerli.


Herrchen und Hund machen eine Pause beim Waldspaziergang

Im Bereich seines Rudels freut er sich über jeden Neuankömmling. Zum Glück schafft er die Klinke der Haustüre noch nicht, er würde sonst jeden Gast persönlich begrüßen. Halt ein freundlicher und menschenliebender Hund. In einigen Wochen haben Frauchen und Herrchen das aber sicher auch im Griff.
Mit Socke, Labradormix, den Enkeln Nele und Niklas, spielt Ruben gern, ausgiebig und wild. Nele mit 4 1⁄2 hat ihn voll im Griff. „Ruben SITZ“ lautet das Kommando und Ruben sitzt. Dass er immer noch versucht sie zu küssen empört Nele schon sehr. Niklas regt sich immer zu recht auf, wenn Ruben ihm mal wieder den Fußball wegnimmt um sich mit seinen Hammerzähnen daran zu schaffen zu machen.

Ruben fährt leidenschaftlich gerne Auto. Herrchen nimmt ihn oft mit zum Kunden. Im Sommer wird das nicht mehr immer möglich sein.


Erstes Zusammentreffen mit Pferden - Pferde und Hund zeigten keine Berührungsängste

Eines möchten wir unbedingt noch erwähnen. Unser Tierarzt, der Ruben direkt nach der Ankunft bei uns gründlich untersucht hat, stellte dem Tierheim ein sehr gutes Zeugnis aus. Alles medizinische sei ordnungsgemäß gemacht und dokumentiert worden. Nicht nur der gesundheitliche Zustand auch der allgemeine Zustand von Ruben war top. Mit der Auswahl des Tierheimes und unseres Ruben hätten wir alles richtig gemacht. Nicht nur vor diesem Hintergrund möchten wir uns ausdrücklich bei den Beteiligten bedanken.

Ruben ist bei Göris nicht mehr wegzudenken. Umgekehrt ganz sicher auch.

Margret und Dieter Göris

 
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  Rosis/Dollys erste Ferienreise in die Provence  
 

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„Die Autofahrt in die Provence hat Dolly ohne Probleme verkraftet: Sie fühlte sich im Heck des Golfs sehr wohl und blieb auch eine Weile allein im Auto. Auch ihre erste Hotelübernachtung ist gut verlaufen.

Rosi im Auto

Unsere Ferienwohnung war geräumig und hatte einen großen Balkon. Dolly konnte die frische Luft und die Sonne genießen, aber nicht weglaufen. Wir unternahmen schöne Spaziergänge und genossen unseren gemeinsamen Urlaub.

Wieder Zuhause besucht Dolly jetzt mit Frauchen eine Hundeschule, um noch etwas mehr Disziplin zu lernen und mit anderen Hunden in Kontakt zu kommen."

 
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  Rosis Reise von Teneriffa ins Sauerland  
   
 

Heute erhielten wir von Rosis neuer Familie Post und Fotos Familie Zelczak aus dem Sauerland lernte Rosi im Tierheim Iserlohn kennen.

 

 
 

Liebes Tierheim Teneriffa-Team,

heute ist Rosi schon 3 Wochen bei uns und hört auf den Namen Dolly. Während sie uns am Anfang auf Schritt und Tritt verfolgte, ist sie schon wesentlich ruhiger geworden und liegt entspannt auf dem Teppich im Wohnzimmer oder mitten in der Küche. Hauptsache das Rudel ist zusammen.

Dolly ist anhänglich und fröhlich bis übermütig. Und stubenrein. Bei unseren Spaziergängen im Schnee geht sie gesittet an der Leine. Die Kommandos „Sitz“ und „komm her“ beherrscht sie weitgehend. Bei der Auswahl eines Hundes haben wir nicht so sehr auf Schönheit geachtet; vielmehr wollten wir diesen armen Hund mit den traurigen Augen endlich aus dem Tierheimdasein befreien und ihm ein gutes Zuhause geben. Jetzt ist wieder Leben im Haus. Und Dolly scheint sich wohl zu fühlen.

Gleichzeitig soll Dolly unser Therapiehund sein, der uns zu mehr Bewegung verhilft. Herr und Hund müssen abnehmen. Frauchen hat so schon 1kg abgenommen und Dollys Geschirr musste auch schon enger geschnallt werden.

Liebe Grüße aus dem schönen Sauerland
von Christel und Wolfgang Zelczak

 
  Rudel  
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  Wie Manolo zu Pacho wurde  
 

Als die Tierärzte Ines Leeuw und Ulrich Severin zusammen mit der jungen Tierschützerin Carina Bercht im Juli 2006 das Tierheim Valle Colino nach 5 Tagen wieder verließen hatten sie nicht nur 144 Tiere kastriert und einige
wichtige Operationen durchgeführt , sondern gaben auch einigen Hunden
die Chance auf ein neues Leben in Deutschland, indem sie selbst Flugpaten wurden. Einen ausführlichen Bericht über diese Kastrationsaktion finden Sie unter www.tieraerzte-pool.de.

Auch für Manolo, einen ca. 8-jährigen großen Wuschel (Bobtail/ Riesenschnauzer?) änderte sich an diesem Tag alles. Der aufgrund einer vom Vorbesitzer nicht behandelten Ohrenentzündung fast taube Rüde hätte wegen seines Alters auf Teneriffa nie mehr eine Chance auf Vermittlung gehabt. Manolo kam zuerst einmal in die Pflegestelle von Tierarzt Thomas Busch, Mitbegründer des Tierärzte Pools und Vorsitzender des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V. (www.archenoah-kreta.com). Schon bald konnte Manolo vermittelt werden, wurde von seiner neuen Besitzerin in „Baba“ umgetauft und alles war gut!? Leider nicht, denn aufgrund neuer, für die Tierschützer nicht vorhersehbarer Lebensumstände der Besitzerin wurde Baba wieder abgegeben und kam erneut zu Thomas Busch. Gerade für einen alten Hund ist das natürlich sehr traurig, aber manchmal meint es das Schicksal auch gut und alles hat einen Sinn:

Als sich Cornelia K. im August 2007 entschied Flugpatin für die Arche Noah Kreta zu werden und bei Thomas Busch Flugboxen abholte, sah sie Baba. Die Familie suchte nach der Trauerzeit um ihren verstorbenen Hund wieder ein neues Familienmitglied, nahm Baba zu sich nach Hamburg und nannte ihn Pacho.

Sein neues Frauchen schrieb uns:
„Meine Befürchtungen, einem alten, fast tauben Hund womöglich nichts mehr beibringen zu können, haben sich als gegenstandslos erwiesen: Pacho ist ein so lieber Kerl und immer in meiner Nähe, so dass man ihm gar nichts beibringen muss. Er läuft nicht weg, passt immer auf, wohin man geht (nur an der Straße kommt er vorsichtshalber an die Leine), aber sonst läuft er frei. Er hat inzwischen auch die Befreiung von der Anleinpflicht (Hamburger Hundeverordnung) geschafft, so dass er sogar ganz offiziell ohne Leine unterwegs sein darf. Pacho ist zu allem und jedem freundlich, er liebt andere Hunde, mit denen er herumtobt und hat auch schnell gelernt, dass andere Hundebesitzer meist Leckerlis in ihren Taschen haben, die er sich gerne schmecken lässt. Zu Hause klaut er nichts vom Tisch!, bellt nicht, bleibt auch mal allein wenn's sein muss, macht nichts kaputt und im Büro bei der Arbeit liegt er meist brav zusammen mit zwei anderen kleinen Hündchen eines Mitarbeiters auf seiner Decke neben meinem Schreibtisch - er legt also stets ein absolut perfektes Verhalten an den Tag.

So einen Hund kannte ich bis jetzt noch nicht! Außerdem wird Pacho von Woche zu Woche hübscher: Er hat ein glänzendes, ganz weiches Fell und ist auch nicht mehr so dünn. Auch die Ohrenentzündung ist nach regelmäßigen Ohrenspülungen und Ohrensalbe fast verschwunden und er hat keine Schmerzen mehr.“

Wir wünschen Pacho und seiner neuen Familie alles Gute!

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„...Von hier aus ermutige ich die Behörden der vier Gemeinden, dass sie
das Tierheim und den Tierverein selbst mitfinanzieren und nicht einfach mit verschränkten Armen zusehen, sondern dass sie die Sache anzeigen. Die Gerechtigkeit ist zwar langsam, aber am Ende kommt sie doch..."

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Pudel - wohl?

Pudel vorher

Tambor – in diesem Zustand wurde er aus einer Familie abgeholt.

Pudel nachher

Tambor (rechts) einen Tag später: Ein wunderschöner Pudel kommt nach der Schur zum Vorschein.

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Podencos gerettet!

Podenco

In der Falle: Podencos vor einer Steilhangküste gefangen

Dramatische Rettungsaktion: Von Touristen bekamen wir einen Anruf, sie hätten vor einer Steilhangküste zwei Podencos gefunden, die völlig von der Außenwelt abgeschlossen waren. Die Polizei rührte sich nicht, denn es war Dreikönigstag, ein hoher Feiertag in Spanien. Natürlich wollten wir die Hunde nicht einfach so aufgeben und sprachen schließlich mit dem Gouverneur. Erst dann bekamen wir Hilfe von netten Feuerwehrmännern, die sich abseilten und die eingeschlossenen Podencos in einem Korb hochzogen. Im Tierheim wurden sie medizinisch versorgt und leben heute bei ihren neuen Familien in Deutschland.

Vielen Dank an Carlos und Esteban!

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Kastrationsaktionen

Laika OP

Hündin Laika auf dem OP-Tisch: Katrationen sind dringend notwendig um die Welpenflut einzudämmen und damit die Situation der Tiere auf Teneriffa zu verbessern

Laika Decke

Nach gut verlaufener OP wird Laika in eine Decke gewickelt und kann langsam wieder aufwachen

Laika

Die Hündin mit ihrem besten Kumpel Bandito im Auslauf, bewahrt vor der oft gefährlichen Futtersuche auf der Straße. Leider hat Laika Rachitis; ihre Vorderbeine sind durch Ernährungsmängel in ihrer ersten Entwicklungsphase fehlgestellt.

Diese Fehlstellung ist in Laikas Alter operativ nicht mehr zu korrigieren. Laika wird nach Deutschland kommen. Auf Teneriffa hätte sie keine Chance auf eine Vermittlung, doch durch ihre Vorstellung bei der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause" konnte Laika mittlerweile ein neues Heim finden.

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